Angsthasen

Eine Performance mit Tanz, Musik und Sound (4-8 Jahre)
von Hennermanns Horde (Frankfurt/ Main)

Jedes Kind hat vor irgendetwas Angst. Wer kenn das nicht: Dunkelheit, Gewitter, Hunde, das Monster unter dem Bett oder Mama muss plötzlich gehen.
Die Tänzerin Katharina Wiedenhofer und der Musiker Gregor Praml mit seinem großen Kontrabass stellen sich ihren Ängsten und nähern sich ihnen ganz behutsam an. Gemeinsam mit den Kindern begeben sie sich auf die Suche nach dem, was Angst auslöst und wie man ihr gegenübertreten kann. Jeder Schritt auf das Unbekannte wird vorsichtig und langsam genommen, immer wieder versichert sich der eine bei dem andern, keiner bleibt alleine, sondern hat immer, wenn Gefahr zu drohen scheint, die/den andere dabei. Zusammen trauen sie sich etwas zu und begreifen die Angst als Chance zu wachsen, wenn man sich ihr stellt. Scheinbare unüberwindbare Situationen kehren sich in ihr Gegenteil: Aus dunkel wird hell, aus schwer leicht, aus Zittern stolzes Lachen, aus Flüstern laute Musik.

Jury-Begründung:Wenn das Cello loslegt, wird die Tänzerin lebendig. Sie entdeckt die Beweglichkeit ihres Körpers, springt, strahlt Freude und Lebenslust aus. Bis – ja was eigentlich, passiert? Seltsame Geräusche, dunkle Ecken, Lichtveränderungen kommen ihr komisch vor. Das Unwohlsein steigert sich zu Angst, der Atem geht schneller, die Bewegungen werden fahrig. Ganz nah dran erleben wir, wie Gefühle im wahrsten Sinne des Wortes den Nacken hochkriechen, bis in die Fingerspitzen erfahrbar sind, die Frau klein werden lassen. Bis sie sich mutig ihren Ängsten stellt. Eine ungewöhnliche und beeindruckende Tanz-Seherfahrung für die Jüngsten!

Choreografie, Idee & Konzept: Célestine Hennermann Tanz & Choreografie: Katharina Wiedenhofer Live-Musik & Komposition: Gregor Praml / Raum & Kostüm: Nathalie Meyer / Bühnenbild: Marco Niegel / Fotos: Daniel Blattmann / Produktionsleitung: Heike Klauer / Management: Alexandra Schmidt / tanzmangement

Trailer

16.11.2022 – 15 Uhr E-Werk, Bad Homburg